BAföG: Zum Glück kommt 2016/17 die Erhöhung

  • Logo Deutsches StudentenwerkStatistisches Bundesamt: Erneut Rückgang der BAföG-geförderten Studierenden
  • Deutsches Studentenwerk: Daten zeigen, wie überfällig die BAföG-Erhöhung 2016/2017 ist
  • DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Bund muss das BAföG regelmäßig erhöhen“

Das Statistische Bundesamt meldet heute einen erneuten Rückgang der Zahl der BAföG-geförderten Studierenden. Für das Deutsche Studentenwerk ist das ein Ausdruck dafür, wie überfällig die BAföG-Erhöhung zum Wintersemester 2016/2017 ist.

Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, kommentiert die Zahlen:

„Zum Glück kommt 2016/2017 die seit langem überfällige Erhöhung der BAföG-Bedarfssätze und Freibeträge.

Eine Erhöhung im Jahr 2010, eine weitere Erhöhung im Jahr 2016: Das ist zu wenig. Eine BAföG-Erhöhung pro Legislaturperiode reicht nicht. Damit kann sich eine jede Bundesregierung, gleich welcher politischer Couleur, nicht zufrieden geben.

Das BAföG muss regelmäßig und dynamisch an die Entwicklung von Preisen und Einkommen angepasst werden, auf der Basis der regelmäßigen BAföG-Bericht der Bundesregierung. Der Bund hat seit diesem Jahr, da er das BAföG zu 100% trägt, die volle Verantwortung. Diese sollte er nutzen und eine automatische Anpassung verankern.“

Gemäß Statistischem Bundesamt sank die Zahl der BAföG-geförderten Studierenden von 666.000 im Jahr 2013 auf 647.000 im Jahr 2014. Im monatlichen Durchschnitt sank die Zahl der geförderten Studierenden von 439.000 im Jahr 2013 auf 425.000 im Jahr 2014.

Die Bundesregierung prognostiziert, dass durch die Erhöhung der Freibeträge um 7% ab Herbst 2016 rund 110.000 Studierende und Schüler/innen zusätzlich BAföG erhalten werden. Auch die Bedarfssätze werden um 7% erhöht.

DSW-Übersicht: Entwicklung des BAföG von 2001 bis 2014
https://www.studentenwerke.de/sites/default/files/ueersicht_bafoeg-daten_2001-2014.pdf

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts:
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/07/PD15_273_214.html

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