
Universitätsangehörige, Freunde und Partner der Uni spendeten bereits 41.000 Euro
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg kann erste Beihilfen aus dem erst vor wenigen Tagen gegründeten Nothilfefonds „GUERICKE hilft!“ an ihre Studierenden auszahlen. Innerhalb kurzer Zeit gingen bereits 41.000 Euro an Spendengeldern von fast 400 Spenderinnen und Spendern ein. 90 junge Männer und Frauen, die aktuell durch die Coronakrise in eine finanzielle Notlage geraten sind, erhalten dadurch noch in dieser Woche einen einmaligen Zuschuss von 450 Euro.
Um in Not geratenen Studierenden schnell und unbürokratisch helfen zu können, haben die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg e.V. Anfang Mai gemeinsam den Nothilfefonds ins Leben gerufen. Das selbstgesteckte Spendenziel liegt bei 50.000 Euro. Mit dieser Summe kann insgesamt über 111 Studierenden der Universität Magdeburg geholfen werden. Dem stehen mehr als 1000 Anfragen, von denen weit mehr als die Hälfte von internationalen Studierenden eingingen, gegenüber.
„Wir sind überwältigt und überaus dankbar für die große Spendenbereitschaft sowohl unserer Universitätsangehörigen und Alumni als auch der Freunde, Förderer und Partner der Uni Magdeburg“, zeigt sich der Rektor, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan erleichtert. „Viele unserer Studierenden befinden sich in einer akuten Notlage, das wird uns durch die große Zahl von mehr als 1000 Anfragen, die wir innerhalb kürzester Zeit erhalten haben, auf bedrückende Weise deutlich. Für die Betreffenden ist eine schnelle Hilfe wichtig und deshalb freuen wir uns über jeden Euro, der gespendet wird.“
Alle Informationen zum Nothilfefonds „GUERICKE hilft!“ und eine Liste der bisherigen Unterstützer finden Sie unter www.ovgu.de/guerickehilft.html









Bis auf Weiteres ausschließlich telefonische Beratung
Das Studierendenleben kann sehr herausfordernd sein. Motivationstiefs, Überforderungsgefühle, Schwierigkeiten in der Beziehung, Prüfungs- oder Zukunftsängste, Probleme mit Drogen, Erfahrungen mit Gewalt oder andere Themen können Studierende in Situationen bringen, die fachkundigen Rat und individuelle Unterstützung benötigen.
Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist aktuell die Validierung des Studentenausweises nur sehr eingeschränkt möglich. Das Studentenwerk Magdeburg und die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG haben daher vereinbart, dass für den Zeitraum der Einschränkung auch die Immatrikulationsbescheinigung in Verbindung mit Personalausweis oder Reisepass als Legitimation in den Verkehrsmitteln der MVB akzeptiert wird. Stephan Manthey von den Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG teilt dazu mit: „Wir werden unser Kontrollpersonal darauf hinweisen, dass diese beiden Dokumente in Verbindung auch anstelle des validierten Studentenausweis als Fahrausweis gelten. Diese Regelung gilt so lange, bis die Präsenzlehrveranstaltungen wieder aufgenommen werden.“
Berlin, 23. März 2020. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) anerkennt ausdrücklich, wie schnell und umfassend die Regierungen von Bund und Ländern Hilfspakete zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen, Beschäftigte, soziale Einrichtungen und viele weitere Betroffene einleiten. Um wirtschaftliche und finanzielle Notlagen für die Studierenden in Deutschland wegen der Corona-Pandemie abzuwenden oder zumindest abzumildern, schlägt das DSW eine Reihe von Maßnahmen vor, so vor allem einen Studienfonds von Bund und Ländern, mit welchem Studierenden in finanziellen Notlagen unbürokratisch geholfen wird.
Sachsen-Anhalt erlässt verschärfte Kontaktbeschränkungen: Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie
Entsprechend § 16 Absatz 2 der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (5. SARS-CoV-2-EindV) sind ab 18. März 2020 bis auf Weiteres alle Einrichtungen der Hochschulgastronomie – also alle Mensen und Cafeterien – des Studentenwerkes Magdeburg geschlossen. Wir bitten um Beachtung.
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