Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist aktuell die Validierung des Studentenausweises nur sehr eingeschränkt möglich. Das Studentenwerk Magdeburg und die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG haben daher vereinbart, dass für den Zeitraum der Einschränkung auch die Immatrikulationsbescheinigung in Verbindung mit Personalausweis oder Reisepass als Legitimation in den Verkehrsmitteln der MVB akzeptiert wird. Stephan Manthey von den Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG teilt dazu mit: „Wir werden unser Kontrollpersonal darauf hinweisen, dass diese beiden Dokumente in Verbindung auch anstelle des validierten Studentenausweis als Fahrausweis gelten. Diese Regelung gilt so lange, bis die Präsenzlehrveranstaltungen wieder aufgenommen werden.“
Diese Regelung gilt nur für Studierende in Magdeburg und nur für das Sommersemester 2020. Für Studierende im Harz arbeiten wir ebenfalls bereits an einer Lösung.
Deutsches Studentenwerk (DSW) mit Tipps für Studierende in finanziellen Nöten:
• Elternunterhalt bricht weg wegen Kurzarbeit oder Jobverlust der Eltern: BAföG-Aktualisierungsantrag stellen
• Bisher auf BAföG verzichtet, nun ist der Nebenjob weg? BAföG-Antrag stellen
• Gesundheitswesen, Einzelhandel, Landwirtschaft: Neue Job-Chancen für Studierende, Online-Jobbörsen checken
Berlin, 25. März 2020. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat Tipps für Studierenden, deren finanzielle Lage sich wegen der Corona-Pandemie verschlechtert.
• BAföG-geförderte Studierende: Wenn die Eltern dieser Studierenden wegen Jobverlusts oder Kurzarbeit weniger oder keinen Elternunterhalt mehr leisten können, sei ein sogenannter BAföG-Aktualisierungsantrag ratsam, so Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks: „Dann wird das aktuell niedrigere Einkommen der Eltern zugrunde gelegt, und nicht mehr dasjenige des vorletzten Kalenderjahrs. Die Chancen, mehr BAföG zu bekommen, steigen erheblich.“
• Jobbende Studierende, die bisher kein BAföG beantragt haben: „Wenn der Nebenjob nun komplett wegbricht, kann ein BAföG-Antrag eine gute Alternative sein“, so Meyer auf der Heyde, „gerade für Studierende, die bisher lieber gejobbt haben, als eine vermeintlich geringe BAföG-Förderung abzurufen.“
• Neuer Nebenjob: „Im Gesundheitswesen, im Einzelhandel und in der Landwirtschaft werden gerade händeringend Studierende gesucht, die bereit sind, mitanzupacken. Es lohnt sich absolut, die einschlägigen Online-Jobbörsen zu konsultieren“, so Meyer auf der Heyde.
Berlin, 23. März 2020. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) anerkennt ausdrücklich, wie schnell und umfassend die Regierungen von Bund und Ländern Hilfspakete zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen, Beschäftigte, soziale Einrichtungen und viele weitere Betroffene einleiten. Um wirtschaftliche und finanzielle Notlagen für die Studierenden in Deutschland wegen der Corona-Pandemie abzuwenden oder zumindest abzumildern, schlägt das DSW eine Reihe von Maßnahmen vor, so vor allem einen Studienfonds von Bund und Ländern, mit welchem Studierenden in finanziellen Notlagen unbürokratisch geholfen wird.
Mehr als zwei Drittel der Studierenden sind neben dem Studium erwerbstätig, bei den ausländischen Studierenden sind es sogar 75%, wie aus der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks hervorgeht.
DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt: „Fallen jetzt die Erwerbsmöglichkeiten für Studierende weg, stellt sie das vor erhebliche finanzielle Problem, zumal jobbende Studierende in der Regel kein Kurzarbeitergeld erhalten. Die Bundesregierung, aber auch die Bundesländer, sind jetzt gefordert, zum Wohle der Studierenden rasch und unbürokratisch zu handeln – so wie sie es angesichts der Pandemie bereits tun.“
Diese Maßnahmen schlägt das Deutsche Studentenwerk vor:
von Bund und Ländern einen Studienfonds, aus dem Studierende in finanzieller Notlage rasch und unbürokratisch Hilfe bekommen
dass aufgrund von voraussichtlich nur schwer oder nicht zu erbringender Studienleistungen im Sommersemester 2020 die Regelstudienzeit und die Förderungshöchstdauer beim BAföG verlängert werden
dass Einkommen, die die Studierenden nun bei der Pandemiebekämpfung erzielen, etwa als medizinische Hilfskräfte, nicht aufs BAföG angerechnet werden
ein Aussetzungen des Finanzierungsnachweises, den ausländische Studierende beibringen müssen, für die Dauer der Pandemie
Bürgschaften der Bundesländer als Ersatz für persönliche Bürgen bei den Darlehenskassen der Studenten- und Studierendenwerke, damit diese Mittel an notleidende Studierende auch ohne Bürgen ausschütten können
Liquiditätshilfen von Ländern und Kommunen für die Studenten-/Studierendenwerke, die mit massiven Einnahmeausfällen zu kämpfen haben.
Meyer auf der Heyde: „Die Politik beweist in diesen Tagen, dass sie zu raschem und entschlossenem Handeln fähig ist. Das sollte sie nun auch tun, um die rund 2,9 Millionen Studierenden in Deutschland zu unterstützen – erst recht diejenigen, die sich dazu entschließen, nun in Krankenhäusern, Supermärkten oder anderen neuralgischen Bereichen zu jobben und sich so auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen.“
„Wir brauchen ein Zusammenwirken von Bund, Ländern, Kommunen, Hochschulen und Studentenwerken, damit das deutsche Hochschulsystem aus dieser Krise möglichst stabil hervorgehen und so rasch es die Umstände erlauben, seinen Lehr- und Forschungsbetrieb wiederaufnehmen kann.“
Sachsen-Anhalt erlässt verschärfte Kontaktbeschränkungen: Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie
Seit dem 23.03. gelten bundesweite verschärfte Maßnahmen zur deutlich abzuflachen der Infektionskurve. Die Zeit drängt. Es geht um die Gesundheit und das Leben der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land.
1. Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.
2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet.
Daher appelliert das Studentenwerk Magdeburg an alle Studierende
Saxony-Anhalt enacts tighter restrictions on contact: Restriction of exit on the occasion of the COVID-19 pandemic
Since 23.03.2020, stricter measures have been in force nationwide to significantly flatten the infection curve. Time is pressing. The health and life of the citizens in our country is at stake.
1. everyone is urged to reduce physical and social contact with other people outside the members of their own household to an absolutely necessary minimum. Wherever possible, a minimum distance between two people of 1.5 metres should be maintained. Leaving one’s own home is only permitted if there are good reasons.
2. the stay in public space is only permitted alone, with another person not living in the household or in the circle of the members of the own household.
Therefore the Studentenwerk Magdeburg appeals to all students
Entsprechend § 16 Absatz 2 der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (5. SARS-CoV-2-EindV) sind ab 18. März 2020 bis auf Weiteres alle Einrichtungen der Hochschulgastronomie – also alle Mensen und Cafeterien – des Studentenwerkes Magdeburg geschlossen. Wir bitten um Beachtung.
In accordance with § 16 paragraph 2 of the Ordinance on Measures to Contain the Spread of the Novel Coronavirus SARS-CoV-2 in Saxony-Anhalt (5th SARS-CoV-2-EindV), all university catering facilities – i.e. all refectories and cafeterias – of the Studentenwerk Magdeburg will be closed from 18 March 2020 until further notice. We ask for your attention.
Alle Beratungsangebote des Studentenwerks Magdeburg werden ab sofort direkt per Chat angeboten. Die Teams der Infopoints und Soziales & Beratung stehen von Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr per Live-Chat zur Verfügung.
Aufgrund der aktuellen Situation entfallen in sämtlichen Beratungsstellen die persönlichen Sprech- und Servicezeiten. Dies betrifft das Amt für Ausbildungsförderung, die Wohnheimverwaltung, die Infopoints, die Sozialberatung und die Psychsoziale Beratung (PSB). Alle Studierenden werden darum gebeten, ihre Belange vorranging per Chat, wenn nicht anders möglich über den telefonischen Weg oder per Mail zu regeln.
Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert bundesweit BAföG-unschädliche Regelungen beim Verschieben des Sommersemester-Starts Lösung für bereits Geförderte: Semesterstart-Verschiebung ist offiziell „vorlesungsfreie Zeit“ Lösung für Erstsemester und Master-Beginner/-innen: Bundesregierung muss Kulanz-Lösung anweisen
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) appelliert an die Bundesländer, an die Hochschulen und an das fürs BAföG verantwortliche Bundesministerium für Bildung und Forschung, mögliche Verschiebungen des Vorlesungsbeginns im Sommersemester 2020 so zu gestalten, dass die Studierenden mit BAföG keine Probleme haben.
DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärt:
„Die Zeitverschiebung bis zum tatsächlichen Start des Sommersemesters 2020 muss verbindlich und offiziell als ‚vorlesungsfreie Zeit‘ deklariert werden. Denn während der vorlesungsfreien Zeit läuft die BAföG-Förderung weiter. So wird sichergestellt, dass die bereits geförderten Studierenden nicht in ein finanzielles Loch fallen, sondern ihr BAföG lückenlos weiterbeziehen.
Schwieriger ist es für die Studienanfängerinnen und -anfänger sowie diejenigen, die ihr Master-Studium beginnen. Das BAföG kann erst ab Beginn der Ausbildung bzw. des Studiums ausbezahlt werden. Hier muss die Bundesregierung eine Kulanz-Lösung anweisen.
Mit einer Pandemie hat der Gesetzgeber beim BAföG nicht gerechnet. Diese Regelungslücke muss nun verfassungsgemäß und zum Wohl der Studierenden interpretiert werden. Die Studierenden dürfen keine Finanzierungsschwierigkeiten bekommen; denn sie müssen ja zum Beispiel bereits ab dem bisher geplanten Semesterstart Miete bezahlen.
Die meisten Menschen haben berechtigter Weise derzeit ganz andere Sorgen, und das Sommersemester 2020 wird voraussichtlich für alle Studierenden kein besonders leichtes. Dessen ungeachtet kann aber mit diesen beiden Lösungen den Studierenden Sicherheit gegeben werden.“
Neue Ausstellung in der Wernigeröder Rektoratsvilla
Oberpfälzer Malerin präsentiert „Hasn und andere Viecher“
Am Mittwoch, dem 11. März 2020, um 19 Uhr, sind alle Kunstinteressierten zur Vernissage in die Rektoratsvilla an die Hochschule Harz eingeladen. Unter dem Titel „Hasn und andere Viecher“ präsentiert die Künstlerin Barbara Heun ihre freche Tiermalerei. Ihre Werke zeichnen sich durch eine großformatige Darstellung aus und verzichten auf fotografisch genaue Einzelheiten. Humorvoll stellt sie die Tiere dabei als Spiegelbild des Menschen dar, wodurch eine Verbindung zwischen Bild und Besucher entsteht. „Dabei fragt man sich, wer hier wen betrachtet“, gibt die Malerin zu bedenken, und ergänzt: „Teilweise nehmen die Tiere – wie auch in einer Fabel – die Rolle des Menschen ein.“ Die Ausstellung ist bis Mai 2020 auf dem Wernigeröder Campus zu sehen; die Rektoratsvilla ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist wie immer frei.
Widmete sich die Autodidaktin Barbara Heun früher ausschließlich der Darstellung des Menschen, steht mittlerweile auch „animalisches“ im Fokus. Lange Zeit war das Schwein dabei das Lieblingsmotiv der in Erlangen lebenden Malerin; ihr Schweinebild „Fred büchst aus“ war bereits für einen Kunstpreis nominiert und das weltweit größte Schweinemuseum in Stuttgart widmete ihrer Schweine-Serie 2016 eine Sonderausstellung: „Ich habe einen besonderen Bezug zu ländlichen Tieren, da sich mein Atelier auf einem Dorf befindet. Doch auch Hunde, Affen, Hasen, Kamele oder Hummer zählen zu den tierischen Motiven.“ Barbara Heun setzt sich zudem für die Artenvielfalt ein und hat daher begonnen, Bienen zu malen, um sie wieder vermehrt ins Bewusstsein der Betrachter zu rücken.
Ein kostenfreies Webinar des unabhängigen und kostenfreien Stipendienberatungsservice der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.
Die Bewerbungsphase für die Förderungen der begehrtesten Stipendien Deutschlands ist in vollem Gange. Die 13 Stiftungen der Begabtenförderungswerke suchen für das kommende Wintersemester wieder kluge und engagierte Abiturient*innen und Studierende, die nicht nur an der finanziellen Förderung interessiert sind, sondern auch die deutsche Bildungslandschaft positiv mitgestalten wollen.
Für Abiturient*innen und Studierende werfen die Bewerbungen immer wieder viele Fragen auf. Diesen Ratsuchenden, aber auch den Eltern, die ihre Kinder in diesem Prozess unterstützen möchten, bietet das Team vom Elternkompass umfangreiche Orientierung und Hilfe.
Der unabhängige Beratungsservice Elternkompass informiert u.a. mit kostenfreien Webinaren ausgiebig über die verschiedenen Stipendienmöglichkeiten in Deutschland. Die frei zugänglichen Webinare richten sich an interessierte Studierende in allen Phasen des Studiums, an Schüler*innen und Eltern.
Das nächste Webinar Die Stipendien der Begabtenförderungswerke findet am 11. März 2020 um 18:00 Uhr statt. Im Webinar werden die verschiedenen Stiftungen der 13 Begabtenförderungswerke vorgestellt und die Bewerbungsprozesse, Auswahlkriterien und Besonderheiten der Förderung beleuchtet. Außerdem wird es Tipps und Tricks zu Auswahlverfahren und Motivationsschreiben geben.
Jedes Jahr stellen sich viele Abiturienten die Frage: „Studium oder Ausbildung?“ Die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten nach dem Abitur ist groß und die Entscheidung fällt nicht immer leicht.
Mit dem Abi-Talk bietet die Magdeburger Arbeitsagentur deshalb einen Infotag für Abiturienten an. In diesem Rahmen lädt die Berufsberatung alle Studieninteressierten zum Abi-Talk am Freitag, 6. März 2020, von 14 bis 18 Uhr ein.
Qualifizierte Fachkräfte werden in einigen Bereichen der Wirtschaft bereits heute dringend gesucht. Durch den demografischen Wandel wird sich die Situation weiter verschärfen. Die Fachkräftesicherung ist und bleibt daher ein zentrales Thema der Agentur für Arbeit. Die Arbeitsagentur möchte den Nachwuchs aus unserer Region auf die vielfältigen Studienmöglichkeiten in Sachsen-Anhalt aufmerksam machen und Transparenz schaffen. Auch die Plattform für ein persönliches Gespräch mit Uni oder Hochschule wird an diesem Tag geschaffen.
Der Abi-Talk findet in den Räumen des Berufsinformationszentrums (BiZ) der Agentur für Arbeit Magdeburg, Hohepfortestr. 37 statt.
Vor Ort sind Vertreter der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Hochschulen Magdeburg-Stendal, Harz, Anhalt und Merseburg, die Fachhochschule der Polizei und die Bundeswehr, sowie das Studentenwerk Magdeburg.
Sie alle beantworten Fragen rund um das Studium und zur Karriereplanung. Interessierte Abiturienten, aber auch deren Eltern, können sich direkt über Studienangebote, Zulassungskriterien, duale Studiengänge, Bewerbungsverfahren, Studienfinanzierung und vieles mehr informieren.
Gerade weil die Berufs- und Studienwahl so ein wichtiges Thema ist, sind natürlich auch die Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit Magdeburg zur Stelle, um den potentiellen Fachkräftenachwuchs individuell, neutral und kostenfrei zu beraten.
Wann? Freitag, 6. März 2020 von 14.00 bis 18.00 Uhr Wo? Agentur für Arbeit Magdeburg (im Berufsinformationszentrum – BiZ) Hohepfortestr. 37 39104 Magdeburg
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